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Speditionen

Ihre Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Speditionsunternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr spezialisiert. Die einzelnen Betriebe bieten eine große Bandbreite an Transportdienstleistungen, die den na-tionalen und internationalen Seetransport, die Luftfracht, den Bahntransport sowie den Güter-frachtverkehr per Lastkraftwagen umfasst. Dabei haben sich die Anbieter teilweise auf be-stimmte Branchen spezialisiert, wie etwa den Lebensmittel-Transport oder die Beförderung von Sammelgütern. Auch die Lagerung und der Transport von Gefahrgütern oder die Durchführung von Schwertransporten stellen solche Spezialisierungen dar. Die Aufgaben einer Spedition sind im Handelsgesetzbuch (HGB) festgeschrieben. Danach verpflichtet sich ein Spediteur bei An-nahme eines Auftrags vertraglich zur termingerechten Lieferung oder Abholung von Waren und Gütern und die Organisation dieses Transportes. Der Speditionsvertrag kann weitere Leistungs-vereinbarungen wie die Lagerung oder andere logistische Zusatzleistungen umfassen.

Darüber hinaus arbeiten die meisten Speditionsunternehmen auf Basis der Allgemeinen Deut-schen Spediteursbedingungen, die als branchenweite Geschäftsbedingungen gelten. Ausge-nommen davon sind lediglich die Geschäftsbereiche, bei denen private Endverbraucher an der Transportabwicklung beteiligt sind. Paket- und Expressdienste sowie Möbel- oder Umzugsspedi-tionen haben sich deshalb eigene Geschäftsbedingungen geschaffen.

Vielfalt im Leistungsangebot?

Speditionen organisieren ihre Transporte auf vielfältige Weise und bieten ein sehr differenzier-tes Leistungsangebot. So haben sich einige Anbieter auf den Transport von Gefahrgut speziali-siert. Sie beschäftigen extra dafür geschulte Fahrkräfte und halten spezielle Transportfahrzeuge vor, die als Gefahrguttransporter gekennzeichnet werden müssen. Hinsichtlich Ladungssiche-rung, Kennzeichnung und Transport solcher Güter, wie etwa Kraftstoffe, Heizöl oder Chemikalien müssen diese Unternehmen zahlreiche Regelungen und Vorschriften beachten und einhalten.

Eine der häufigsten Transportformen bei Stückgütern ist der Sammelgutverkehr. Dabei werden die Transportgüter einer Region von unterschiedlichen Versendern eingesammelt und zu einer Sammelladung für den Hauptlauf der Transportkette zusammengestellt. In der Zielregion wer-den die Sendungen dann an die jeweiligen Empfänger verteilt. Nach diesem Prinzip arbeiten auch die Express- und Paketdienste. Die Transportsendungen sind hinsichtlich Gewicht und Vo-lumen begrenzt. Dafür können diese Anbieter aufgrund einer hohen Standardisierung eine schnellere Lieferung der Sendungen anbieten. Expressdienste unterscheiden sich vom Paket-dienst darin, dass sie eine festgelegte Laufzeit für die Transporte garantieren können. Spezielle Zusatzleistungen, wie die Overnight-Zustellung, bieten dabei die Sicherheit, dass die Sendungen bereits am Vormittag des nächsten Tages beim Empfänger ankommen. Kurierdienste verkehren wie Möbel- oder Umzugsspeditionen nicht auf regelmäßigen Fahrtrou-ten, wie die klassischen Stückgut-Speditionen, sondern befördern ihre Transporte meist direkt vom Start- zum Zielort.